
Eine cremige, goldgelbe Fischsuppe mit frischem Kabeljau, Wurzelgemüse und einem Schuss Sahne.
Fiskasúpan ist die alltägliche Fischsuppe der Färöer, zubereitet wo immer frischer Atlantikkabeljau oder Schellfisch erhältlich ist. Eine einfache, mit Mehlschwitze angedickte Basis aus Lauch, Karotte und Kartoffel wird mit Sahne verfeinert und mit großzügigen Stücken Weißfisch abgerundet. Sie ist mild, tief wärmend und wird mit knusprigem Brot gegessen.
Dient 4
In einem großen Topf 2 EL Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Lauch und Karotten zugeben; 5 Minuten dünsten, bis sie weich sind.
Fischfond angießen, gewürfelte Kartoffeln zugeben und zum Köcheln bringen. 12–15 Minuten garen, bis die Kartoffeln gerade gar sind.
Fischstücke in den köchelnden Fond legen. 6–8 Minuten garen — nicht zu stark rühren, damit der Fisch in großen Flocken bleibt.
Schlagsahne einrühren. Großzügig mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Erhitzen, ohne zu kochen.
In Schüsseln schöpfen und mit frischem Schnittlauch oder Petersilie garnieren. Mit dicken Scheiben Weißbrot servieren.
Den frischesten Fisch verwenden, den man bekommen kann — Qualität ist bei dieser einfachen Suppe alles.
Den Fisch nicht zu lange garen; er gart in der Resthitze nach.
Ein kleiner Löffel Fischrogen zum Schluss eingerührt gibt wunderbares Aroma.
Salz erst ganz am Ende abschmecken — Aromen konzentrieren sich beim Reduzieren, und eine letzte Prise Flockensalz schärft das gesamte Gericht.
Geräucherten Schellfisch für ein tieferes Aroma hinzufügen
Sahne durch Crème fraîche für ein würzigeres Ergebnis ersetzen
Vegetarisch: Das Protein durch gebratene Königsausternpilze, geräucherten Tofu oder gekochte Kichererbsen ersetzen — Würzung leicht erhöhen, um den Unterschied auszugleichen.
Schärfer: Eine fein gehackte frische Chili oder einen Teelöffel zerstoßene Aleppo-/Urfa-Pfeffer zu den Aromen geben für warme, vielschichtige Schärfe statt eines einzelnen scharfen Impulses.
Am besten frisch genießen. Bis zu 2 Tage kühlen; beim Erwärmen vorsichtig vorgehen, damit der Fisch nicht übergaren wird.
Fisch war jahrhundertelang das wirtschaftliche Rückgrat der Färöer. Fiskasúpan entstand aus dem praktischen Bedürfnis heraus, jeden Teil des Fangs zu verwerten, und ist bis heute das am meisten verbreitete Hausgerichtauf den Inseln.
Ja — vollständig auftauen und trocken tupfen, bevor man ihn hinzufügt, um den Fond nicht zu verwässern.
Färöisches Roggen-Fladenbrot (drúvukøka) oder ein beliebiges knuspriges Weißbrot passt gut.
Ja — die meisten Komponenten können bis zu einem Tag im Voraus zubereitet und separat gekühlt werden. Kurz vor dem Servieren sanft erwärmen und zusammenstellen, damit die Texturen erhalten bleiben.
Nah an der Rolle bleiben, die jede Zutat spielt: Aromen durch ähnliche ersetzen (Schalotte für Zwiebel, Limette für Zitrone) und das Gleichgewicht aus Fett, Säure und Salz beibehalten. Gewürzmischungen lassen sich meist mit dem annähern, was im Vorratsschrank steht.
Pro Portion (380g) · 4 Portionen insgesamt
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