
Eintopf aus karamellisiertem Reis mit Taubenerbsen und Hähnchen — ein duftend-aromatisches kittitianisches Festgericht.
Pelau ist ein beliebtes Eintopfgericht aus der östlichen Karibik. Auf St. Kitts wird Hähnchen in gebranntem Zuckerkaramell gebräunt, dann mit Taubenerbsen, Kokosmilch und gewürztem Reis eingekocht, bis jedes Korn mit tiefer, rauchig-süßer Note durchtränkt ist. Es steht im Mittelpunkt bei Kricketspielen, Partys und Sonntags-Treffen.
Dient 6
Hähnchen mit grüner Gewürzpaste, Salz und Pfeffer einreiben. Wenn Zeit bleibt, 30 Minuten marinieren.
Braunen Zucker in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis er dunkelgoldbraun wird. Hähnchen hinzufügen und unter Wenden 5 Minuten bräunen.
Taubenerbsen, Kokosmilch und 2 Tassen Wasser hinzufügen. Zum Kochen bringen.
Reis einrühren, Hitze auf niedrig reduzieren, fest abdecken und 25 Minuten garen, bis der Reis locker ist und die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Den Pelau 5 Minuten abseits der Hitzequelle ruhen lassen, dann auflockern und servieren.
Der Karamellisierungsschritt ist entscheidend — nicht auslassen, er definiert das Gericht.
Den Deckel während des letzten Reisgarschritts nicht anheben.
Salz ganz am Ende abschmecken und anpassen — Aromen konzentrieren sich beim Einkochen, und eine letzte Prise Flockensalz schärft das gesamte Gericht.
Mise en place zahlt sich aus: Alles hacken, abmessen und vormischen, bevor die Hitze eingeschaltet wird, besonders bei Schritten, die schnell gehen.
Rind- oder Schweinefleisch statt Hähnchen verwenden.
Kürbissstücke für zusätzliche Süße und Farbe hinzufügen.
Vegetarisch: Das Protein gegen gebratene Kräuterseitlinge, geräucherten Tofu oder gegarte Kichererbsen austauschen — die Würzung leicht erhöhen.
Schärfer: Eine fein gehackte frische Chili oder einen Teelöffel zerstoßenen Aleppo-/Urfa-Pfeffer zu den Aromen geben für warme, vielschichtige Schärfe statt eines einzelnen scharfen Treffers.
Bis zu 3 Tage kühlen. Beim Aufwärmen einen Spritzer Wasser hinzufügen.
Pelau hat seine Wurzeln in der indischen Pilau/Pilaf-Tradition, die mit Vertragsarbeitern in die Karibik gelangte und sich mit lokalen Zutaten wie Taubenerbsen und gebranntem Zuckerkaramell weiterentwickelte. Es wurde zu einem der beliebtesten Partyspeisen auf den Inseln.
Das Bräunen verleiht dem Pelau seine charakteristische dunkle Farbe und eine subtile bitterlich-karamellige Tiefe, die ihn von einfachen Reisgerichten unterscheidet.
Ja — die meisten Komponenten können bis zu einem Tag im Voraus zubereitet und separat gekühlt werden. Vor dem Servieren sanft erhitzen und erst zusammenstellen, damit die Texturen erhalten bleiben.
Bleiben Sie nah an der Rolle, die jede Zutat spielt: Aromen durch ähnliche ersetzen (Schalotte für Zwiebel, Limette für Zitrone) und das Fett-Säure-Salz-Gleichgewicht beibehalten. Gewürzmischungen lassen sich meist annähernd mit dem nachbilden, was im Schrank steht.
Authentizität liegt auf einem Spektrum — wichtiger ist es, die Technik und das Geschmacksgleichgewicht zu ehren. Wenn das Gericht harmonisch schmeckt und respektiert, wie Köche in der Heimatregion es zubereiten würden, ist man auf der richtigen Spur.
Pro Portion (420g) · 6 Portionen insgesamt
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