
Weißrusslands geliebte Kartoffelpfannkuchen – knusprig-goldene Latke-ähnliche Küchlein, serviert mit Smetana (Sauerrahm) oder Pilzsoße.
Draniki sind das Nationalgericht Weißrusslands und eine der großartigsten Kartoffelzubereitungen der Welt. Rohe Kartoffeln werden gerieben und mit Zwiebel, Ei und gerade genug Mehl zum Binden vermischt, dann in Öl gebraten, bis die Ränder unglaublich knusprig und spitzenförmig sind, während die Mitte zart und kartoffelreich bleibt. Sie sind dem jüdischen Latke nahezu identisch und ähneln osteuropäischen Varianten, aber Weißrussland hat sie zum Nationalschatz erhoben. Weißrussen essen Draniki zu jeder Mahlzeit und in jedem Zusammenhang – mit Sauerrahm (Smetana) für eine klassische Zubereitung, mit einer dicken Pilz-Zwiebel-Soße (Machanka) für eine festliche Version oder mit Fleischeintopf belegt. Der Schlüssel zu perfekten Draniki ist, so viel Flüssigkeit wie möglich aus den geriebenen Kartoffeln herauszudrücken und dann in heißem Öl zu braten, ohne sie zu bewegen, bis sich eine ordentliche Kruste bildet.
Dient 4
Kartoffeln und Zwiebel mit der groben Seite einer Kastenreibe grob reiben oder eine Küchenmaschine verwenden. In ein sauberes Küchentuch geben.
Tuch zusammenfalten und so fest wie möglich drücken, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu entfernen. Dieser Schritt ist entscheidend – feuchte Kartoffelmasse dampft in der Pfanne statt zu knirstern.
Flüssigkeit aus der Schüssel abgießen, aber die weiße Stärke, die sich am Boden absetzt, aufbewahren – diese wieder zur Masse geben zum Binden.
Eier, Mehl, Salz und Pfeffer verrühren. In die ausgedrückte Kartoffel-Zwiebel-Masse einrühren. Der Teig sollte ziemlich trocken sein und kaum zusammenhalten.
In einer schweren Pfanne 1 cm Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis es schimmert. Gehäufte Esslöffel Teig hineingeben und sanft flachdrücken. Nicht zu voll machen. 3–4 Minuten ungestört garen, bis die Ränder tief golden sind. Wenden und weitere 3 Minuten garen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Draniki müssen sofort nach dem Herausnehmen aus der Pfanne serviert werden. Mit Smetana (Sauerrahm) und nach Belieben frisch gehacktem Dill servieren.
Kartoffeln trocken ausdrücken ist der wichtigste Einzelschritt – bei Bedarf zweimal machen.
Draniki in der Pfanne nicht bewegen – sie müssen eine ordentliche Kruste bilden, bevor sie gewendet werden.
Mehligkochende/stärkehaltige Kartoffeln verwenden (wie Maris Piper oder Russet), keine festkochenden Sorten.
Salz erst ganz am Ende abschmecken – Aromen konzentrieren sich beim Einreduzieren, und eine letzte Prise Flockensalz schärft das ganze Gericht.
Geriebene Zucchini oder Rote Bete für eine Variation hinzufügen.
Mit Pilz-Zwiebel-Machanka-Soße für die festliche Version servieren.
Mit Räucherlachs und Sauerrahm für eine elegante Vorspeise belegen.
Vegetarisch: Das Protein durch gebratene Kräuterseitlinge, geräucherten Tofu oder gekochte Kichererbsen ersetzen – Würzung leicht erhöhen zum Ausgleich.
Am besten sofort essen. Reste können im heißen Ofen bei 200 °C 8 Minuten aufgewärmt werden, werden aber nie so knusprig sein wie frische.
Draniki werden seit Jahrhunderten in Weißrussland gegessen und sind so zentral für die weißrussische Identität, dass das Land manchmal scherzhaft 'Бульбяны край' (Land der Kartoffeln) genannt wird. Kartoffeln kamen im 18. Jahrhundert nach Osteuropa und wurden in Weißrussland mit solcher Begeisterung übernommen, dass sie zur Grundlage der nationalen Küche wurden. Draniki erscheinen in praktisch jedem weißrussischen Kochbuch und auf jeder Speisekarte.
Fast immer auf unzureichendes Ausdrücken der Kartoffeln zurückzuführen. Die Masse muss so trocken wie möglich sein. Auch sicherstellen, dass das Öl vor der Teigzugabe richtig heiß ist, und die Pfanne nicht überfüllen.
Sie sind bei sofortigem Essen deutlich besser. Wenn man sie vorbereiten muss, warm auf einem Rost im 100 °C Ofen halten – niemals stapeln oder abdecken, sonst dampfen sie und verlieren ihre Knusprigkeit.
Ja – die meisten Komponenten können bis zu einen Tag im Voraus zubereitet und separat im Kühlschrank aufbewahrt werden. Kurz vor dem Servieren sanft erwärmen und zusammenstellen, damit die Texturen erhalten bleiben.
Orientieren Sie sich an der Funktion jeder Zutat: Aromatika durch ähnliche ersetzen (Schalotte statt Zwiebel, Limette statt Zitrone) und das Fett-Säure-Salz-Gleichgewicht beibehalten. Gewürzmischungen lassen sich meist mit dem annähern, was im Schrank vorhanden ist.
Pro Portion · 4 Portionen insgesamt
Fragen Sie unseren KI-Kochassistenten zu diesem Rezept – Ersetzungen, Techniken, Skalierung.
Chatten Sie mit AI Chef →Beteiligen Sie sich an der Unterhaltung
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen und Ihre Lieblingsrezepte zu speichern
Feedback oder Hilfe nötig?
Wir lesen jede E-Mail und antworten innerhalb von 1–2 Werktagen.
© 2026 MyCookingCalendar. Alle Rechte vorbehalten.