
Das authentische römische Fettuccine Alfredo – seidige Fettuccine mit Parmigiano-Reggiano, Butter und Nudelwasser zu einer luxuriös cremigen Sauce geschwenkt. Keine Sahne, kein Knoblauch, nur vier Zutaten und perfekte Technik.
Echtes Fettuccine Alfredo (benannt nach Alfredo di Lelio, der es 1908 in Rom erfunden hat) enthält nur drei Zutaten: Butter, Parmigiano-Reggiano und Nudelwasser. Die amerikanische Sahnesaucen-Version ist ein ganz anderes Gericht. Das Original funktioniert durch Emulgierung – heißes Nudelwasser, Butter und Käse, zusammen geschlagen, bilden eine Sauce, die cremiger ist als jede Sahne.
Dient 4
Fettuccine in großzügig gesalzenem Wasser al dente kochen. Vor dem Abgießen 200 ml Nudelwasser aufheben.
Butter in eine warme (nicht heiße) Servierschüssel oder eine große Pfanne vom Herd geben. Einen Spritzer Nudelwasser zur Butter geben und rühren, bis sie geschmolzen und cremig ist.
Die Butter sollte sanft schmelzen, nicht braten. Eine warme Schüssel vom Herd ist ideal.
Abgegossene Fettuccine in die Butter geben. Die Hälfte des Parmesans und einen Spritzer Nudelwasser hinzufügen. Kräftig schwenken – die Bewegung erzeugt die Emulsion. Restlichen Parmesan und bei Bedarf mehr Nudelwasser hinzufügen, bis die Sauce glänzend ist und jeden Strang überzieht.
Anrichten und mit extra Parmigiano und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer vollenden.
Nudelwasser ist das Geheimnis – seine Stärke ist das Emulgiermittel. Nie vergessen, es aufzuheben.
Parmesan extrem fein reiben – grob geriebener Käse verklumpt statt zu schmelzen.
Die Pasta muss sehr heiß sein, wenn sie auf die Butter trifft. Sofort servieren.
Mit Hähnchen: in der Pfanne gebratene Hähnchenbrust-Streifen hinzufügen – die beliebteste amerikanische Version.
Mit Trüffel: frischen schwarzen Trüffel über das fertige Gericht hobeln – die römische Luxusversion.
Am besten sofort essen – Alfredo lässt sich nicht gut aufwärmen. Die Emulsion bricht und die Sauce wird fettig.
Fettuccine Alfredo wurde um 1908 von Alfredo di Lelio in seinem Römer Restaurant erfunden. Er bereitete es für seine Frau zu, die sich von der Geburt erholte. Die Stummfilmstars Mary Pickford und Douglas Fairbanks entdeckten es in ihrer Flitterwochen und brachten das Rezept nach Amerika, wo es sich zur Sahnesaucen-Version entwickelte, die die meisten Menschen kennen.
Nein – das ursprüngliche römische Rezept enthält nur Butter, Parmigiano-Reggiano und Nudelwasser. Sahne ist eine amerikanische Ergänzung.
Entweder war der Käse nicht fein genug, die Pasta war zu kalt, oder es war nicht genug Nudelwasser vorhanden. Mehr heißes Nudelwasser hinzufügen und kräftig schwenken.
Fettuccine ist traditionell. Jede lange, flache Pasta funktioniert – Tagliatelle, Pappardelle, Linguine.
Nicht wirklich – es muss sofort serviert werden. Die Sauce trennt sich beim Abkühlen.
Pro Portion (400g) · 4 Portionen insgesamt
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